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1700 Teilnehmer bei der 15. kulinarischen Weinwanderung

Foto: Herbert Trogus

Rund 1700 Teilnehmer starteten in Oberrotweil bei herrlichem Wetter zur 15. kulinarischen Weinwanderung. Auf eigene Faust oder in geführten Gruppen ging es durch die Weinberge, wo die Gäste an sechs Stationen mit Speisen, Weinen und alkoholfreien Getränken versorgt wurden.

VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Pünktlich um 10 Uhr feuerte der Aufsichtsratsvorsitzende der Oberrotweiler Winzergenossenschaft, Arno Landerer, den offiziellen Startschuss aus einer Pistole ab. Gleich nach dem Start gab es ein Glas Sekt für die Wanderer, dazu ein Stück Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen.

Zuvor begrüßten WG-Geschäftsführer Roland Leininger und Bürgermeister Benjamin Bohn die Besucher, darunter Gäste aus Frankreich von der Europäischen Vereinigung kulinarischer Weinwanderung, die Weinhoheiten aus dem Elsass, Mathilde Fleith und Marienn Desang, sowie die Weinprinzessin vom Kaiserstuhl und Tuniberg, Madleen Baumgartner, und die frühere Badische Weinhoheit Vanessa Wolff.

Bei einem Empfang in der Weinstube des Winzervereins trugen sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt Vogtsburg ein. An der kleinen Feier nahmen auch einige Winzer aus dem Elsass teil. Bürgermeister Bohn berichtete, dass die Idee zu den Weinwanderungen durch die Winzerfamilie Werner Bitzenhofer entstanden sei, in deren Betrieb der Sohn eines französischen Weinbruders zu Beginn der Jahrtausendwende ein Praktikum absolvierte. 2003 wurde in Oberrotweil die erste kulinarische Weinwanderung veranstaltet. Auch diesmal richteten der Winzerverein Oberrotweil und die lokalen Gastronomen, die sich zur Interessengemeinschaft kulinarische Weinwanderung Oberrotweil zusammengeschlossen haben, das Event aus.

Arno Landerer erinnerte an das Gute nachbarliche Miteinander zwischen Franzosen und Deutschen. Die Sprache des Weines verstehe jeder, betonte er.

Die Wanderstrecke in den Weinbergen durch die Gewanne, Käsleberg, Henkenberg und Ebnet bietet herrliche Ausblicke bis in die Vogesen und die Berge des inneren Kaiserstuhls. Zwischen den einzelnen Stationen unterhielten immer wieder einzelne Musikensemble, darunter auch der Oberrotweiler Sängerbund, die Wanderer.

Gastwinzer aus Frankreich
Seit Jahren findet die Weinwanderung immer am dritten Sonntag im Juni statt. Sie ist fest verankert im Kalender der Gemeinschaft der Föderation "Landschaft-Kultur-Wein-Gastronomie". Jährlich tauschen sich die einzelnen Mitglieder mit einem Gaststand bei den internationalen Weinwanderungen aus. Als Gast in Oberrotweil präsentierten sich in diesem Jahr die französischen Winzer aus Les Charrois Gourmands Lantigne, Beaujolais.

Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste vom Gasthaus Bären, der Oberrotweiler Küferei Wellenreiter und dem Sürpfelkeller. Das "Kaiserstuhl Catering Noth" servierte im Gewann Ebnet zartgeschmorte Rinderschulter mit Gälribli und Serviettenknödeln als Hauptmenü. Zum Abschluss gab es für die Wanderer im Kastaniengarten des Landhauses Trautwein Mousse von der Schokolade und einen Dessertwein sowie Kaffee/Tresterbrand von Köpfers Steinbuck und der Oberrotweil -Touristik. Hier wurden die Wanderer musikalisch von den "Partyburschen" unterhalten.

Schon zum 5. Mal dabei
Seit fünf Jahren reisen Peter Kier aus Wilhelmshafen und seine Frau Beate regelmäßig zur Weinwanderung an. "Für uns ist es immer ein besonderes Erlebnis, in dieser schönen Landschaft zu wandern. Hier erleben wir immer wieder nette Leute und gutes Essen", sagte der 70-Jährige, der sich schon auf die nächste kulinarische Weinwanderung freut.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 20.6.2017

1800 Teilnehmer bei der der 13. kulinarischen Weinwanderung

Foto: Herbert Trogus

Zu einem genussvollen Streifzug durch die Reben hatten die Oberrotweiler Weinbau- und gastronomischen Betriebe sowie der Touristikverein eingeladen.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Die 13. Internationale kulinarische Weinwanderung führte die einzelnen Gruppen der insgesamt 1800 Teilnehmer auf einer sechs Kilometer langen Strecke durch die Reben zu den 6 Stationen. Dabei konnten die Wanderer nicht nur die erfrischenden Weine und Speisen der Oberrotweiler Gastronomie genießen, sondern sie wurden mit herrlichen Ausblicken bis zu den Vogesen belohnt.

Bürgermeister Benjamin Bohn und WG-Geschäftsführer und Sprecher der Interessengemeinschaft Roland Leininger begrüßten die Wanderer auf dem Gelände des Winzervereins am Morgen. Neben einigen Weinhoheiten wurde auch das Ehepaar Schwarz aus Berlin, das zum 13. Mal zu diesem Event angereist war, willkommen geheißen. Eine Gruppe aus Konstanz war mit zwei Bussen und insgesamt 70 Gästen nach Oberrotweil gefahren. "Regen lässt das Gras wachsen, Wein die Gespräche", betonte Verena Ambs, Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg vor dem Startschuss, als kurz einige dunkle Wolken am Himmel erschienen. Oberrotweils Ortsvorsteher Arno Landerer gab pünktlich um 10 Uhr den offiziellen Startschuss.

Winzer kredenzen 30 edle Tropfen

Kulinarisch gestartet wurde mit Speckgugelhupf und einem Glas Sekt oberhalb des Winzerkellers. Zu verkosten gab es an den einzelnen Stationen über 30 der edelsten Weine vom Winzerverein und den Oberrotweiler Weingütern. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste vom Gasthaus Bären, der Oberrotweiler Küferei und dem Sürpfelkeller. Das Kaiserstuhl Catering Noth reichte als Hauptmenü im Gewann Ebnet Rollschinken mit Spätburgundersauce und Butterknöpfle. Zum Abschluss wurde den Wanderern vom Landhaus Trautwein Himbeertiramisu sowie Kaffee und Tresterbrand im Kastaniengarten offeriert. Musikalisch unterhalten wurden sie dort von den "Landstreunern".

Auf der Wanderstrecke musizierte an vier imposanten Stellen jeweils ein Ensemble, das zu einer weinseligen Stimmung beitrug. Als Gastland präsentieren sich in diesem Jahr die Winzer aus der französischen Winzergemeinde Limeray-Amboise aus der Weinbauregion Val de Loire, die ihre Weine auf dem Ebnet ausschenkten.

Bürgermeister Bohn empfing die Ehrengäste, darunter ehemalige und amtierende Weinhoheiten, im Rathaus, wo sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Seine Grüße galten den zahlreichen Gästen aus Frankreich und der Schweiz. Wein bringe Länder mit diesem Kulturgut in Verbindung, betonte Bohn.

Es freue ihn immer wieder, wenn er die Fahnen der befreundeten Nachbarstaaten im europäischen Geist in Oberrotweil aufziehen dürfe, sagte Ortsvorsteher Landerer. Wein reichere die Völkerfreundschaft an bei Gesprächen und Begegnungen. "Wein bedarf keiner Übersetzung", betonte Weinpoet Landerer.

Die Wanderstrecke war mit viersprachigen Informationstafeln (deutsch, englisch, französisch und italienisch) ausgeschildert. Über 200 Helferinnen und Helfer waren an diesem Tag im Einsatz.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 23. Juni 2015

12. Kulinarische Weinwanderung

Foto: Herbert Trogus

1600 Weinwanderer in Oberrotweil

Eine Kombination aus Wandern an der frischen Luft, gutem Essen und edlen Tropfen machte die kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil zu einem besonderen Erlebnis. Rund 200 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Zum zwölften Mal haben die Weinbaubetriebe, Gastronomen und der Touristikverein aus Oberrotweil zu einem kulinarischen Streifzug durch die Weinberge eingeladen.

 

Der Startschuss
"Ich wünsche Ihnen, liebe Gäste, viel Spaß", betonte Roland Leininger, Vorsitzender der Interessengemeinschaft kulinarische Weinwanderung Oberrotweil, am Start. Punkt 10 Uhr schoss Oberrotweils Ortsvorsteher Arno Landerer in die Luft und gab die Strecke für die Weinwanderer frei, die sich vor dem Winzerverein versammelt hatten. Neben Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer freute sich auch Katharina Dier, Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, auf die Wanderung: "Genießen Sie den Tag und die wunderbaren Weine", betonte sie.

 

Die Teilnehmer
Die kulinarische Weinwanderung war mit 1600 Teilnehmern wie jedes Jahr ausverkauft. Um den hohen Qualitätsanspruch zu halten, sei dies die Obergrenze für die Veranstaltung, sind sich die Organisatoren einig. Das Feld der Wanderer war bunt gemischt. Auch viele junge Weinliebhaber gingen an den Start. "30 bis 40 Prozent der Teilnehmer waren unter 30 Jahren", schätzt Leininger. Einige Gruppen hatten sich für die Wanderung mit einheitlichen T-Shirts oder Strohhüten ausgestattet. Wer alleine zur Weinwanderung kam, konnte sich einer der 14 Wandergruppen anschließen, die von Gästeführern und Winzern begleitet wurden. Sie erzählten Wissenswertes über die Kaiserstühler Landschaft und den Weinbau.

 

Das Menü
Dem Gast werde ein "Rundum-sorglos-Paket" geboten, so Leininger. Für den kulinarischen Part bei der Weinwanderung waren das Kaiserstuhl Catering Noth, der Bären, der Sürpfelkeller und die Küferei zuständig. Erstmals mit dabei war das Landhaus Trautwein, das die Station der Bäckerei Sedelmeier am Ende der Wanderstrecke übernommen hatte. Die Gastronomen kredenzten entlang der rund 6 Kilometer langen Strecke sechs verschiedene Gänge: Zum Auftakt gab es Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen, gefolgt von Gemüsebrühe mit feinen Fadennüdele und Honigmelone mit Schwarzwälder Schinken.

Nach dem Hauptgang, Schweinshäxle auf Krautkartoffeln, konnten sich die Weinwanderer unter Schatten spendenden Kirschbäumen eine Käsevariation mit beschwipsten Trauben schmecken lassen. Zum Abschluss erwartete der Oberrotweiler Touristikverein die Weinwanderer beim Landhaus Trautwein mit Kaffee. Wer wollte, konnte dort den Tag nach dem süßen Dessert auch mit einem Digestif krönen.

 

Die Weine
Eng auf das Essen waren die edlen Tropfen der Oberrotweiler Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Thomas Landerer und Salwey sowie des Winzervereins Oberrotweil abgestimmt.

"Die Weine und das Essen haben gut zusammengepasst", so Leininger. Insgesamt konnten die Weinwanderer rund 30 edle Tropfen verkosten. Die Palette reichte vom feinherben Müller-Thurgau über frische Weiß- und Grauburgunder bis hin zu kräftigen Roten mit Barriquenote und edelsüßen Kreationen. Am Gaststand schenkten Winzer aus dem schweizerischen Montreux ihre Rebensäfte aus. Wer wollte, konnte zum Beispiel die "Spezialität" der Schweizer, ein Gläschen Chasselas, der in Deutschland Gutedel heißt, probieren.

 

Die Musik
Kulturelle Höhepunkte boten kleine Ensembles am Wegesrand in den Reben. Klassische Klänge erfreuten die Wanderer, ebenso beschwingte Melodien wie "Mein kleiner grüner Kaktus". Die Gäste wurden schließlich mit zünftiger Musik von den "Steigerburschen" im Kastaniengarten des Landhaus Trautwein empfangen.

 

Das Wetter
Dass der Wettergott ein Weinliebhaber sein muss, bestätigte er mit bestem Wanderwetter. Damit die Sonne den Teilnehmern nicht allzu sehr auf den Kopf schien, kühlte ein laues Lüftchen. Dennoch hatte der eine oder andere Wanderer, als er am Abend das Ziel erreichte, einen kleinen Sonnenbrand im Nacken oder auf der Nase. Ganz so heiß, wie wenige Tage zuvor, war es jedoch nicht, dennoch trugen viele einen Sonnenhut und tranken zu den Weinen ausreichend Wasser. Wem der Wein doch zu Kopf stieg, konnte sich im Gras ausruhen.

 

Das Resümee
"Wir sind sehr zufrieden. Es war wieder eine entspannte Atmosphäre", betonte Leininger nach der Weinwanderung. Ein Beleg dafür, dass die Betriebe in Oberrotweil und der Region nachhaltig von der beliebten Veranstaltung profitieren, sind viele Gäste, die gleich mehrere Tage eine Unterkunft gebucht hatten. "Der komplette Kaiserstuhl ist an dem Wochenende quasi ausgebucht", so Landerer. "Wir sind bereits guter Dinge für die nächste Weinwanderung", ergänzte er.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 19. Juni 2014 Autor: Benjamin Bohn

11. Kulinarische Weinwanderung

Foto: Elisabeth Saller

Bei herrlichem Sommerwetter

2000 Gäste bei der kulinarischen Weinwanderung

Zugegeben, es war sehr schweißtreibend. Denn die diesjährige kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil fand am Sonntag bei wunderschönem Sommerwetter statt.

VOGTSBURG-OBERROTWEIL. 6 Kilometer ging es durch die Reben am Kaiserstuhl, an 6 Stationen konnten sich die knapp 2000 Teilnehmer mit Wein erfrischen und mit Speisen lokaler Gastronomen für die nächste Etappe stärken.

"Das ist nicht nur ein großes logistisches Ereignis, sondern auch ein emotionales", sagte der Oberrotweiler Ortsvorsteher Arno Landerer. Bereits zum 11. Mal fand die Weinwanderung statt, veranstaltet wurde sie vom Oberrotweiler Touristikverein, dem Winzerverein und lokalen Gastronomen; zusammen bilden sie die Interessengemeinschaft Kulinarische Weinwanderung Oberrotweil.

Gute Weine und leckere Speisen

Bevor sich die knapp 2000 Teilnehmer in 7 Gruppen auf den Weg begeben konnten, eröffneten Bürgermeister Gabriel Schweizer und WG-Geschäftsführer Roland Leininger die Veranstaltung. Arno Landerer gab um 10 Uhr den offiziellen Startschuss aus einer Pistole ab. Etwa 3 Stunden braucht man für den Weg schon, gilt es doch auf der Strecke von der WG Oberrotweil über die Gewanne Ebnet, Käsleberg, Henkenberg und Eichberg bis zum Landhaus Trautwein insgesamt 40 Weine der WG und der Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer und Salwey zu probieren und ein Sechs-Gänge-Menü zu verspeisen.

Unter anderem konnten sich die Wanderer Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen, Schweinshäxle und Himbeertiramisu inmitten der Reben schmecken lassen. Bei dem herrlichen Ausblick über die Weinberge machte es den meisten Gästen nichts aus, dafür ein bisschen anzustehen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung unter anderem von den Steigerbuschen und den Brassgeigen.

Bevor es für die tags zuvor gekürte Badische Weinprinzessin Marie-Luise Wolf aus Schelingen und ihre Kollegin, die Ortenauer Weinprinzessin Stefanie König, losging, durften sie sich im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Bei dieser kleinen Feier mit dabei waren auch einige Winzer aus Montà Canale (Piemont).

"Wein bringt freundschaftliche Bande mit ausländischen Gästen hervor", philosophierte Landerer. Er grüßte auch Franzosen und Schweizer, die eigens zu diesem Ereignis angereist waren. Die italienischen Winzer waren dieses Jahr bei der Weinwanderung als Gäste vertreten und schenkten auch ihren Wein aus. Im Gegenzug waren die Oberrotweiler beim Weinfest im Piemont vertreten.

Informationstafeln mit Texten in vier Sprachen

Bürgermeister Gabriel Schweizer machte auch auf die neuen Informationstafeln, die die Wanderer in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch über die Route und Wissenswertes rund um das Thema Wein aufklären, aufmerksam.

Nach Angaben von Andreas Kiefer vom Touristikverein Oberrotweil kommt mittlerweile etwa die Hälfte der Teilnehmer von weit her, viele würden nach der Wanderung im Ort übernachten. Aus der Schweiz, aus dem Elsass und auch von der Schwäbischen Alb würden viele anreisen. "Ich bin schon zum dritten Mal mit dabei", bestätigte ein Apotheker aus Göttingen, der mittlerweile in Freiburg seinen Altersruhesitz hat und sich gerne am Kaiserstuhl aufhält. In den letzten 10 Jahren sei diese Veranstaltung so bekannt und beliebt geworden, dass die Karten für 2013 seit Monaten ausverkauft waren und es bereits Anmeldungen für 2014 gibt, wusste der Touristikexperte. "Wer die kulinarische Weinwanderung schon einmal mitgemacht hat, der hat am Montag frei", lachte Kiefer.

Mit von der Partie war auch Gerd Salwey, Geschäftsführer der WG Staufen. Er informierte sich vor allem über die Organisation und den Aufbau der Stationen, weil er eine ähnliche Veranstaltung bald auch in Staufen anbieten will.

Ein Fotoalbum zur kulinarischen Weinwanderung in Oberrotweil gibt es im Internet unter http://www.badische-zeitung.de

Quelle: Badische Zeitung vom 18. Juni 2013 Autor: Elisabeth Saller

10. Kulinarische Weinwanderung

Foto: Benjamin Bohn

Weinwanderung ist ein Selbstläufer

 

Zum 10. Mal erkunden Wanderer in Oberrotweil Landschaft und Weine / Bruderschaft der europäischen Weinwanderungen zu Gast.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Längst hat sich die Oberrotweiler Weinwanderung zum erfolgreichen Selbstläufer entwickelt. Die Karten waren so früh vergriffen, wie noch nie. Mehr als 1600 Teilnehmer bevölkerten am Sonntag bei der 10. Auflage der Veranstaltung die Reben, um Wein und Gaumenfreuden zu genießen. Anlässlich der Jubiläumsausgabe waren alle Mitglieder der Bruderschaft europäischer Weinwanderungen am Kaiserstuhl vertreten.
Bereits am Samstagmittag tagte die Bruderschaft im Rathaus und abends wurden die europäischen Freundschaften in Sachen Wein im Oberrotweiler Sürpfelkeller weiter vertieft. "Die Freundschaften sind kostbar für einen selber und auch die Kompetenz in Sachen Wein weitet den Horizont", unterstrich Arno Landerer, Aufsichtsratsvorsitzender des Winzervereins Oberrotweil.

 

Am Sonntagmorgen fiel pünktlich um 10 Uhr der Startschuss zur traditionellen Weinwanderung. WG-Geschäftsführer Roland Leininger hieß hunderte Weinwanderer im WG-Hof willkommen. "Genießen Sie die edlen Tropfen und die Kulinarik", hatte Lisa Thoma, Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, ihnen geraten. Einen guten Appetit wünschte Landerer, der seine Pistole zückte und zum Start in die Luft schoss. Zum Empfang in das Rathaus lud Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer anschließend die Ehrengäste ein, wo auch ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt anstand.

 

Internationaler Weinadel gab sich die Ehre: So wanderten Malin Well (Badische Weinprinzessin), Laura Kiefer (Markgräfler Weinprinzessin), Lisa Thoma (Kaiserstuhl-Tuniberger Weinprinzessin), Larissa Stäbler (Ortenauer Weinprinzessin), Marie Eschbach (Elsässer Weinprinzessin) sowie die ehemaligen Weinhoheiten Annette Herbstritt, Eva Müller und Isabell Kindle mit durch die Rebberge.

 

Dass Petrus ein Weinwanderer ist, bewies mittags das sonnige Wetter. Während morgens der Himmel voller Regenwolken hing, strahlten im Laufe des Tages nicht nur die Gesichter der Teilnehmer, sondern auch die Sonne. Sie bescherte dem einen oder anderen etwas Sonnenbrand. "Es ist immer ein Glücksfall, wenn man das Wetter so erwischt", freute sich Landerer. "Es war eine super Resonanz", unterstrich WG-Vorstandsvorsitzender Martin Galli. Viele junge Leute seien dabei gewesen, die Interesse an Wein zeigen würden.

Die Bruderschaft der europäischen Weinwanderungen war zu Gast

 

Viel Lob konnte auch Roland Leiniger entgegen nehmen: "Es war wirklich sehr erfolgreich." Die drei waren sich einig, dass der Gaststand ein Höhepunkt war. Anlässlich des runden Geburtstages der Veranstaltung waren alle 10 Mitglieder der Bruderschaft der europäischen Weinwanderungen mit rund 30 Weinen aus Frankreich, Italien und der Schweiz vertreten. "Es macht uns stolz, dass alle Mitglieder gekommen sind", so Leininger. Zudem wurden über 30 Weine und Sekte der Oberrotweiler Weinerzeuger ausgeschenkt. Rund 200 Helfer waren im Einsatz, damit das Essen heiß und die Weine kühl blieben. Zudem gaben Winzer und Gästeführer einigen geführten Gruppen Wissenswertes rund um den Weinbau mit auf den Weg.

 

Wer eine Karte ergattert hatte, konnte ein mehrgängiges Menü an 6 Stationen und dazu passende Weine genießen. An der 1. Station hinter der örtlichen Winzergenossenschaft erwartete Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen die Weinwanderer, zu dem ein spritziger 2010er Creation Blanche Sekt extra trocken vom Weingut Landerer gut passte. Spargelcremesüppchen stand an der 2. Station auf der Speisekarte, das gut mit dem fruchtigen 2011er Müller-Thurgau Kabinett vom Winzerverein harmonierte. Darauf folgte Winzerpastete an Salatbouquet mit Sauce Cumberland an der 3. Station. Hierzu konnten sich die Wanderer unter anderem einen trockenen 2011er Weißer Burgunder "Hofgarten" des Weinguts Freiherr von Gleichenstein schmecken lassen. Im unlängst umgelegten Gewann Ebnet gab es beispielsweise einen 2011er Spätburgunder Rosé vom Winzerverein ins Glas und dazu konnten sich die Teilnehmer an der 4. Station Geflügelbrüstchen mit Tomaten-Basilikumsauce und Nudeln schmecken lassen. Unter großen, Schatten spendenden Kirschbäumen genossen die Wanderer an der 5. Station eine Käsevariation mit Muskateller beschwipsten Trauben und dazu einen trockenen 2010er Spätburgunder des Weinguts Salwey. Zum edelsüßen Finale gab es eine 2011er Kerner Auslese vom Bischoffinger Steinbuck des Weinguts Bercher-Schmidt ins Glas und Rhabarberkompott mit Vanillesauce und Baiserstreusel an der letzten Station.

 

Um die kulinarischen Gaumenfreuden kümmerten sich die Gasthäuser Zur Küferei, Bären und Sürpfelkeller sowie das Kaiserstuhl Catering Noth und die Bäckerei Sedelmeier. Ziel der rund 6 Kilometer langen Wanderung war das Landhaus Trautwein, wo der Touristikverein am Weinbrunnen sowie mit Kaffee und Kuchen bewirtete. Die Steigerburschen unterhielten mit Musik und pünktlich zum Anpfiff zog das EM-Spiel Deutschland-Dänemark die Weinwanderer vor die Großleinwand.

 

Auch Kulturelles wurde geboten: Das Quintett Brassgeige und die Schlossberg-Hei-Jei-Jeis unterhielten am Wegesrand. Eine Gruppe junger Musiker bot stimmungsvoll verschiedene Ohrwürmer dar und erntete viel Applaus. Und der Vogtsburger Künstler Jacques Millet präsentierte einige seiner Skulpturen.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 19. Juni 2012 Autor: Benjamin Bohn

9. Kulinarische Weinwanderung 2011

Foto: Benjamin Bohn

1600 Besucher bei der kulinarischen Weinwanderung in Oberrotweil

Die 9. kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil war trotz Wetterkapriolen ein großer Erfolg. Die Stimmung der Teilnehmer war kaum zu toppen. 1600 Besucher hatten eine Karte ergattert und fieberten mit großer Vorfreude dem Tag entgegen.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. "Die Nachfrage war noch nie so groß. Bereits seit dem 15. April war die Veranstaltung ausverkauft", informierte Roland Leininger, Geschäftsführer des Winzervereins. Am Sonntagmorgen sah es jedoch so aus, als wäre der Wettergott den Weinwanderern nicht wohl gesonnen: Es regnete in Strömen. Kein Problem für die Oberrotweiler, die kurzerhand den Streckenverlauf durch die Weinberge etwas änderten. Dem Regen zum Trotz starteten die Teilnehmer mit Schirmen und Regenjacken ausgerüstet vom Winzerverein aus auf die Strecke. Punkt 10 Uhr zückte dort Arno Landerer, WG-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberrotweils Ortsvorsteher, seine Pistole, um den offiziellen Startschuss zu geben.

"Es ist ein wundervoller Moment, in dem Freunde mit Kulinarik und Wein zusammenfinden", unterstrich er. "Genießen Sie Landschaft und Weine und nehmen Sie etwas Kultur mit", ergänzte Bürgermeister Gabriel Schweizer. Der Rathauschef lud einige Ehrengäste zu einem Empfang ins Rathaus ein. Dort durften sich zahlreiche amtierende und ehemalige Weinhoheiten ins Goldene Buch eintragen. Auch der Präsident der Bruderschaft der europäischen Weinwanderungen, Massimo Martinelli, gab sich die Ehre. Gemeinsam mit einer Abordnung aus dem italienischen La Morra (Piemont) kredenzte er am Gaststand Rotweine aus seiner Heimat. "Mit Wein kann man sich einfacher verstehen", betonte Martinelli auf Italienisch. Gemeinsam mit weiteren Gästen aus Frankreich wurde so auch der europäische Gedanke gepflegt.


Und das Wetter? Petrus hatte schließlich ein Einsehen und so gab es nur noch wenige Regentropfen. Wind und Sonne sorgten allerdings dafür, dass manche einen Sonnenbrand auf der Nasenspitze bekamen. Und spätestens am Mittag war den Verantwortlichen die Erleichterung anzumerken, dass es nicht den ganzen Tag geregnet hat. "Es ist super heute. Erst hat es noch geregnet, aber nun ist das Wetter optimal", freute sich Martin Galli, WG-Vorstandsvorsitzender. "Die Stimmung war noch nie so gut", lautete das Fazit von Andreas Kiefer, Vorsitzender des Touristikvereins. "Wir haben unser Bestes gegeben und sind sehr zufrieden", fasste Roland Leininger zusammen, der allen Beteiligten ein großes Lob aussprach.

Mit dabei waren der Oberrotweiler Winzerverein und die Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter. Für Gaumenfreuden sorgten die Gasthäuser Bären, Sürpfelkeller, Zur Küferei, die Bäckerei Sedelmeier und der Partyservice Noth. Entlang der rund sechs Kilometer langen Strecke konnten die Gäste ein sechsgängiges Menü und korrespondierende Weine probieren, auch Naturliebhaber kamen auf ihre Kosten.

Wein und Speisen harmonierten

An der ersten Station konnten sich die Besucher beispielsweise einen 2009er Création Blanche Sekt extra trocken vom Weingut Landerer zum Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen schmecken lassen. Anschließend gab es Gemüsebrühe mit Fadennüdele, zu der ein 2009er Müller-Thurgau feinherb "Hofgarten" vom Weingut Freiherr von Gleichenstein gut passte. Als dritten Gang ließen sich die Weinwanderer Winzerpastete an Salatbouquet mit Sauce Cumberland schmecken und dazu einen trockenen Grauburgunder Kabinett vom Weingut Wellenreiter. Ein würziges Schweinehäxle mit Krautkartöffele und Burgundersauce stand an der vierten Station auf der Karte. Ein 2009er Spätburgunder Rotwein vom Oberrotweiler Winzerverein schmeckte den Gästen zu Käsevariationen mit beschwipsten Trauben an der fünften Station. Und als süßes Dessert folgte Rhabarberkompott mit Vanillesauce und Baiserstreusel.

Wer wollte, konnte sein Menü mit einem Schnäpschen und einer Tasse Kaffee im Kastaniengarten des Landhauses Trautwein abrunden, wo die Steigerburschen spielten. Musiker überraschten außerdem am Wegesrand mit ihren Klängen. Für Kunstinteressierte gab es eine kleine Ausstellung von Skulpturen des Bickensohler Künstlers Jacques Millet.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 21. Juni 2011 Autor: Benjamin Bohn 

8. Kulinarische Weinwanderung

Foto: Max Galli

 

Wieder ein wanderschöner Tag

Über 1600 Gäste in den Rebbergen: Die kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil bleibt ein Erfolgsgarant.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Einmal mehr wurde am Sonntag bewiesen, dass die kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil
ein wahres Erfolgsrezept ist. Schon seit Monaten ist die Veranstaltung ausverkauft. Rund 1600 Gäste genossen eine
Kombination aus edlen Tropfen, kulinarischen Köstlichkeiten und idyllischen Rebbergen.
Oberrotweiler Winzerverein und die örtlichen Weingüter zusammen mit dem Touristikverein und der Gastronomie zum
Streifzug durch die Weinberge ein. Martin Galli, WG-Vorstandsvorsitzender, und Arno Landerer, WG-Aufsichtsratsvorsitzender, gaben mit lauten Schüssen aus ihren Pistolen die Strecke frei. "Pünktlich zum Start kämpft sich die Sonne durch", freute sich Leininger. Der WG-Geschäftsführer war sehr zufrieden über die Veranstaltung. 1600 Weinwanderer seien unterwegs und mehrere Hundert würden auf der Warteliste stehen, sogar für das kommende Jahr hätten sich schon einige angemeldet, schilderte er. "Die Leute treffen bei der Weinwanderung viele Freunde und kommen immer wieder gerne", war sich Landerer sicher. Auch die Vorsitzende des Touristikvereins, Helga Bitzenhofer,
freute sich über "glückliche und zufriedene Gäste".


Nachdem es die Woche zuvor noch heftig geregnet hatte, zeigte sich Petrus nun mit Sonnenschein von seiner besten Seite. "Das Wetter war ideal", bestätigte Martin Galli. Der WG-Vorstand freute sich über "wahres Weinwetter". Rund 40 Weine und Sekte standen für die Teilnehmer der Wanderung zur Auswahl. Neben dem Oberrotweiler Winzerverein präsentierten dabei die
Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter ihre edlen Tropfen. Außerdem stand Wein aus dem Beaujolais auf dem Programm, den Mitglieder der Europäischen Vereinigung kulinarischer Weinwanderungen an den Kaiserstuhl mitgebracht hatten.
Die edlen Tropfen waren auf die verschiedenen Gänge abgestimmt. Für Gaumenfreuden sorgten die Gasthäuser Winzerstube, Bären, Sürpfelkeller, Zur Küferei und die Bäckerei Sedelmeier. Los ging es mit Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen dazu passte besonders gut der Rosésekt vom Winzerverein. Eine kräftige Bärlauchsuppe mit Baguette konnten sich die
Weinwanderer an der zweiten Station schmecken lassen. Ins Glas dazu gab es beispielsweise einen Müller-Thurgau feinherb "Hofgarten" des Weinguts Freiherr von Gleichenstein.


An der dritten Station passte der trockene Weißburgunder vom Weingut Wellenreiter gut zum geräucherten Forellenschaum mit Honigsenf. Der Hauptgang wurde beim so genannten Genussmättle im Gewann Ebnet serviert, das kürzlich flurbereinigt wurde. Die Teilnehmer konnten sich dort davon überzeugen, dass der Weinbau am Kaiserstuhl Zukunft hat. Zur Stärkung gab
es ein würziges Schweinehäxle mit Wirsingrahmkartöffele und ins Glas einen Pinot noir-blanc de noir vom Weingut Landerer.
Käsevariationen mit Muskateller-beschwipsten Trauben standen an der fünften Station auf der Speisekarte. Beispielsweise konnte dazu ein trockener Spätburgunder Rotwein vom Weingut Salwey getrunken werden. Naschkatzen freuten sich besonders auf das Dessert ? ein Kaiserstühler Kirschbömble. Das Weingut Bercher-Schmidt schenkte dazu seine Kerner
Auslese aus.


Zwischen Weg und Ziel gab es auch noch viel: An jeder Zwischenstation der
Weinwanderung herrschte am Sonntag Trubel, in den auch die ?Brassgeigen? munter einstimmten.


Auch für musikalische Überraschungen am Wegesrand war gesorgt. Das Quintett "Brassgeige" unterhielt im Gewann Bildstöckle. Außerdem luden Duos mit Harfe und Saxophon sowie mit Querflöte und Oboe zum Verweilen im Grünen ein. Wissenswertes über die Region lieferten Gästeführer, die einige Gruppen durch die Rebberge führten. Sarah Kappeler, Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, trug sich gemeinsam mit den ehemaligen badischen Weinprinzessinnen Eva Müller und Adrienne Streif sowie den elsässischen Weinhoheiten Frédérique Baltzinger und Anne Kuntzmann ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 22. Juni 2010 Autor: Benjamin Bohn

 

 

Kulinarische Weinwanderung lockte 1600 Gäste an

Fotos: Benjamin Bohn

24.6.2009

Bereits zum 7. Mal wurde zur Kulinarischen Weinwanderung durch die Oberrotweiler Reben eingeladen und wie in den Vorjahren war die Resonanz darauf durchweg positiv. Mit rund 1600 Teilnehmern war die Veranstaltung ausverkauft. Aber nicht nur Wein vom Kaiserstuhl gehörte zum Programm.



Edle Tropfen, verschiedene Köstlichkeiten, ein rund 6 Kilometer langer Fußmarsch durch die Reben und viel frische Luft, das ist das Erfolgsrezept der Kulinarischen Weinwanderung. Während am Samstag noch ein paar Regentropfen fielen, herrschte zur Wanderung durch den Rebberg ideales Weinwetter mit Sonnenschein und milden Temperaturen. Die Veranstalter waren sogar für heißere Temperaturen ausgerüstet. Rund 20 Kühltruhen standen bereit, "damit der Wein nicht zu warm wird", wie WG-Geschäftsführer Roland Leininger berichtete. Rund 2000 Flaschen Wein hatten die Veranstalter eingeplant. "Wir hoffen, dass das reicht", scherzte Leininger, als die ersten Wanderer auf die Strecke gingen.

Punkt 10 Uhr begrüßte der WG-Geschäftsführer dann die zahlreichen Gäste, die dem Startschuss schon entgegenfieberten. Martin Galli, Vorstandsvorsitzender, und Arno Lander, Aufsichtsratsvorsitzender der WG, ließen sich nicht lange bitten und schossen in die Luft.

31 verschiedene Weine und Sekte konnten diesmal verkostet werden. Neben dem Oberrotweiler Winzerverein präsentierten die Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter ihre edlen Tropfen. Diese waren auf die verschiedenen kulinarischen Leckerbissen abgestimmt, die an der Strecke gereicht wurden.

Freunde aus Ladoix von der Europäischen Vereinigung kulinarischer Weinwanderungen waren zu Gast in Oberrotweil. Sie bereicherten die Veranstaltung mit Wein aus ihrer burgundischen Heimat. Für die Gaumenfreuden konnte Christian Begyn gewonnen werden. Der Sternekoch entwickelte zusammen mit den Oberrotweiler Gastronomen ein komplett neues Menü mit starkem Bezug zur Region. Serviert wurden die einzelnen Gänge von den Gasthäusern "Winzerstube","Bären", "Sürpfelkeller", "Zur Küferei" und der Bäckerei Sedelmeier.

An der 1. Station gab es einen extra trockenen Pinot-Rosé-Sekt vom Oberrotweiler Winzerverein und Speckgugelhupf mit Walnüssen. Rinderbrühe mit badischen Flädle standen an der 2. Station auf dem Speiseplan. Dazu passte der feinherbe Müller-Thurgau "Hofgarten" vom Weingut Freiherr von Gleichenstein. Der trockene Weißburgunder vom Weingut Wellenreiter konnte zum geräucherten Forellenschaum mit Honigsenf an der 3. Station getrunken werden.

Und der trockene Pinot noir ? blanc de noirs vom Weingut Landerer war eine gute Wahl an der 4. Station zum Hauptgang ? würziges Schweinehäxle mit Wirsingrahmkartöffele und Burgundersauce. Die Käsevariationen mit Muskateller-beschwipsten Trauben konnte man sich an der 5. Station schmecken lassen. Dazu passte ein trockener Spätburgunder Rotwein vom Weingut Salwey.

An 7 Ständen konnten edle Tropfen vom Kaiserstuhl und sogar aus Burgund verkostet werden.

Zum Kaiserstühler Kirschbömble an der 6. Station wurde schließlich unter anderem eine Kerner Auslese vom Burkheimer Feuerberg aus dem Weingut Bercher-Schmidt empfohlen.

Sogar die elsässische Weinkönigin war an den Kaiserstuhl gereist
Und danach konnten die Wanderer im Kastaniengarten des Gasthauses "Winzerstube" noch ein Schnäpsle genießen. Außerdem unterhielten die "Steigerburschen" bei Kaffee und Kuchen, die vom Oberrotweiler Touristikverein angeboten wurden.

Auch etliche Weinhoheiten waren zu Gast in Oberrotweil. Neben den Bereichsweinprinzessinnen Michaela Baldinger (Kaiserstuhl-Tuniberg), Sandra Hilfinger (Markgräflerland) und Sybille Hämmerle (Breisgau) waren auch die Badische Weinkönigin Isabell Kindle sowie ihre Prinzessinnen Eva Müller und Adrienne Streif zur Weinwanderung gekommen. Und sogar die elsässische Weinkönigin Frédérique Baltzinger besuchte mit ihren beiden Prinzessinnen, Anne Kuntzmann und Anne-Catherine Carl, den Kaiserstuhl.

"Es ist immer etwas Besonderes, Wein in einer solchen Landschaft zu genießen", sagte Isabell Kindle, die sich darüber freute, den Tag mit ihren Amtskolleginnen in Oberrotweil verbringen zu dürfen. Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer ließ es sich nicht nehmen, die Weinhoheiten ins Rathaus zu bitten, damit sie sich ins Goldene Buch eintragen konnten. "Wir brauchen viele Anker, um erfolgreich arbeiten zu können", betonte der Rathauschef. Er lobte die Gemeinschaftsleistung, die nötig sei, um einen so großen logistischen Aufwand zu bewältigen.

Quelle: Badische Zeitung vom 22.6.2009

 

 

Impressionen 2006