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9. Kulinarische Weinwanderung 2011



Foto: Benjamin Bohn

1600 Besucher bei der kulinarischen Weinwanderung in Oberrotweil

Die 9. kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil war trotz Wetterkapriolen ein großer Erfolg. Die Stimmung der Teilnehmer war kaum zu toppen. 1600 Besucher hatten eine Karte ergattert und fieberten mit großer Vorfreude dem Tag entgegen.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. "Die Nachfrage war noch nie so groß. Bereits seit dem 15. April war die Veranstaltung ausverkauft", informierte Roland Leininger, Geschäftsführer des Winzervereins. Am Sonntagmorgen sah es jedoch so aus, als wäre der Wettergott den Weinwanderern nicht wohl gesonnen: Es regnete in Strömen. Kein Problem für die Oberrotweiler, die kurzerhand den Streckenverlauf durch die Weinberge etwas änderten. Dem Regen zum Trotz starteten die Teilnehmer mit Schirmen und Regenjacken ausgerüstet vom Winzerverein aus auf die Strecke. Punkt 10 Uhr zückte dort Arno Landerer, WG-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberrotweils Ortsvorsteher, seine Pistole, um den offiziellen Startschuss zu geben.

"Es ist ein wundervoller Moment, in dem Freunde mit Kulinarik und Wein zusammenfinden", unterstrich er. "Genießen Sie Landschaft und Weine und nehmen Sie etwas Kultur mit", ergänzte Bürgermeister Gabriel Schweizer. Der Rathauschef lud einige Ehrengäste zu einem Empfang ins Rathaus ein. Dort durften sich zahlreiche amtierende und ehemalige Weinhoheiten ins Goldene Buch eintragen. Auch der Präsident der Bruderschaft der europäischen Weinwanderungen, Massimo Martinelli, gab sich die Ehre. Gemeinsam mit einer Abordnung aus dem italienischen La Morra (Piemont) kredenzte er am Gaststand Rotweine aus seiner Heimat. "Mit Wein kann man sich einfacher verstehen", betonte Martinelli auf Italienisch. Gemeinsam mit weiteren Gästen aus Frankreich wurde so auch der europäische Gedanke gepflegt.


Und das Wetter? Petrus hatte schließlich ein Einsehen und so gab es nur noch wenige Regentropfen. Wind und Sonne sorgten allerdings dafür, dass manche einen Sonnenbrand auf der Nasenspitze bekamen. Und spätestens am Mittag war den Verantwortlichen die Erleichterung anzumerken, dass es nicht den ganzen Tag geregnet hat. "Es ist super heute. Erst hat es noch geregnet, aber nun ist das Wetter optimal", freute sich Martin Galli, WG-Vorstandsvorsitzender. "Die Stimmung war noch nie so gut", lautete das Fazit von Andreas Kiefer, Vorsitzender des Touristikvereins. "Wir haben unser Bestes gegeben und sind sehr zufrieden", fasste Roland Leininger zusammen, der allen Beteiligten ein großes Lob aussprach.

Mit dabei waren der Oberrotweiler Winzerverein und die Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter. Für Gaumenfreuden sorgten die Gasthäuser Bären, Sürpfelkeller, Zur Küferei, die Bäckerei Sedelmeier und der Partyservice Noth. Entlang der rund sechs Kilometer langen Strecke konnten die Gäste ein sechsgängiges Menü und korrespondierende Weine probieren, auch Naturliebhaber kamen auf ihre Kosten.

Wein und Speisen harmonierten

An der ersten Station konnten sich die Besucher beispielsweise einen 2009er Création Blanche Sekt extra trocken vom Weingut Landerer zum Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen schmecken lassen. Anschließend gab es Gemüsebrühe mit Fadennüdele, zu der ein 2009er Müller-Thurgau feinherb "Hofgarten" vom Weingut Freiherr von Gleichenstein gut passte. Als dritten Gang ließen sich die Weinwanderer Winzerpastete an Salatbouquet mit Sauce Cumberland schmecken und dazu einen trockenen Grauburgunder Kabinett vom Weingut Wellenreiter. Ein würziges Schweinehäxle mit Krautkartöffele und Burgundersauce stand an der vierten Station auf der Karte. Ein 2009er Spätburgunder Rotwein vom Oberrotweiler Winzerverein schmeckte den Gästen zu Käsevariationen mit beschwipsten Trauben an der fünften Station. Und als süßes Dessert folgte Rhabarberkompott mit Vanillesauce und Baiserstreusel.

Wer wollte, konnte sein Menü mit einem Schnäpschen und einer Tasse Kaffee im Kastaniengarten des Landhauses Trautwein abrunden, wo die Steigerburschen spielten. Musiker überraschten außerdem am Wegesrand mit ihren Klängen. Für Kunstinteressierte gab es eine kleine Ausstellung von Skulpturen des Bickensohler Künstlers Jacques Millet.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 21. Juni 2011 Autor: Benjamin Bohn 


8. Kulinarische Weinwanderung



Foto: Max Galli

 

Wieder ein wanderschöner Tag

Über 1600 Gäste in den Rebbergen: Die kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil bleibt ein Erfolgsgarant.


VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Einmal mehr wurde am Sonntag bewiesen, dass die kulinarische Weinwanderung in Oberrotweil
ein wahres Erfolgsrezept ist. Schon seit Monaten ist die Veranstaltung ausverkauft. Rund 1600 Gäste genossen eine
Kombination aus edlen Tropfen, kulinarischen Köstlichkeiten und idyllischen Rebbergen.
Oberrotweiler Winzerverein und die örtlichen Weingüter zusammen mit dem Touristikverein und der Gastronomie zum
Streifzug durch die Weinberge ein. Martin Galli, WG-Vorstandsvorsitzender, und Arno Landerer, WG-Aufsichtsratsvorsitzender, gaben mit lauten Schüssen aus ihren Pistolen die Strecke frei. "Pünktlich zum Start kämpft sich die Sonne durch", freute sich Leininger. Der WG-Geschäftsführer war sehr zufrieden über die Veranstaltung. 1600 Weinwanderer seien unterwegs und mehrere Hundert würden auf der Warteliste stehen, sogar für das kommende Jahr hätten sich schon einige angemeldet, schilderte er. "Die Leute treffen bei der Weinwanderung viele Freunde und kommen immer wieder gerne", war sich Landerer sicher. Auch die Vorsitzende des Touristikvereins, Helga Bitzenhofer,
freute sich über "glückliche und zufriedene Gäste".


Nachdem es die Woche zuvor noch heftig geregnet hatte, zeigte sich Petrus nun mit Sonnenschein von seiner besten Seite. "Das Wetter war ideal", bestätigte Martin Galli. Der WG-Vorstand freute sich über "wahres Weinwetter". Rund 40 Weine und Sekte standen für die Teilnehmer der Wanderung zur Auswahl. Neben dem Oberrotweiler Winzerverein präsentierten dabei die
Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter ihre edlen Tropfen. Außerdem stand Wein aus dem Beaujolais auf dem Programm, den Mitglieder der Europäischen Vereinigung kulinarischer Weinwanderungen an den Kaiserstuhl mitgebracht hatten.
Die edlen Tropfen waren auf die verschiedenen Gänge abgestimmt. Für Gaumenfreuden sorgten die Gasthäuser Winzerstube, Bären, Sürpfelkeller, Zur Küferei und die Bäckerei Sedelmeier. Los ging es mit Speckgugelhupf mit Kaiserstühler Walnüssen dazu passte besonders gut der Rosésekt vom Winzerverein. Eine kräftige Bärlauchsuppe mit Baguette konnten sich die
Weinwanderer an der zweiten Station schmecken lassen. Ins Glas dazu gab es beispielsweise einen Müller-Thurgau feinherb "Hofgarten" des Weinguts Freiherr von Gleichenstein.


An der dritten Station passte der trockene Weißburgunder vom Weingut Wellenreiter gut zum geräucherten Forellenschaum mit Honigsenf. Der Hauptgang wurde beim so genannten Genussmättle im Gewann Ebnet serviert, das kürzlich flurbereinigt wurde. Die Teilnehmer konnten sich dort davon überzeugen, dass der Weinbau am Kaiserstuhl Zukunft hat. Zur Stärkung gab
es ein würziges Schweinehäxle mit Wirsingrahmkartöffele und ins Glas einen Pinot noir-blanc de noir vom Weingut Landerer.
Käsevariationen mit Muskateller-beschwipsten Trauben standen an der fünften Station auf der Speisekarte. Beispielsweise konnte dazu ein trockener Spätburgunder Rotwein vom Weingut Salwey getrunken werden. Naschkatzen freuten sich besonders auf das Dessert – ein Kaiserstühler Kirschbömble. Das Weingut Bercher-Schmidt schenkte dazu seine Kerner
Auslese aus.


Zwischen Weg und Ziel gab es auch noch viel: An jeder Zwischenstation der
Weinwanderung herrschte am Sonntag Trubel, in den auch die „Brassgeigen“ munter einstimmten.


Auch für musikalische Überraschungen am Wegesrand war gesorgt. Das Quintett "Brassgeige" unterhielt im Gewann Bildstöckle. Außerdem luden Duos mit Harfe und Saxophon sowie mit Querflöte und Oboe zum Verweilen im Grünen ein. Wissenswertes über die Region lieferten Gästeführer, die einige Gruppen durch die Rebberge führten. Sarah Kappeler, Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, trug sich gemeinsam mit den ehemaligen badischen Weinprinzessinnen Eva Müller und Adrienne Streif sowie den elsässischen Weinhoheiten Frédérique Baltzinger und Anne Kuntzmann ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 22. Juni 2010 Autor: Benjamin Bohn

 

 


Kulinarische Weinwanderung lockte 1600 Gäste an





Fotos: Benjamin Bohn

24.6.2009

Bereits zum 7. Mal wurde zur Kulinarischen Weinwanderung durch die Oberrotweiler Reben eingeladen und wie in den Vorjahren war die Resonanz darauf durchweg positiv. Mit rund 1600 Teilnehmern war die Veranstaltung ausverkauft. Aber nicht nur Wein vom Kaiserstuhl gehörte zum Programm.



Edle Tropfen, verschiedene Köstlichkeiten, ein rund 6 Kilometer langer Fußmarsch durch die Reben und viel frische Luft, das ist das Erfolgsrezept der Kulinarischen Weinwanderung. Während am Samstag noch ein paar Regentropfen fielen, herrschte zur Wanderung durch den Rebberg ideales Weinwetter mit Sonnenschein und milden Temperaturen. Die Veranstalter waren sogar für heißere Temperaturen ausgerüstet. Rund 20 Kühltruhen standen bereit, "damit der Wein nicht zu warm wird", wie WG-Geschäftsführer Roland Leininger berichtete. Rund 2000 Flaschen Wein hatten die Veranstalter eingeplant. "Wir hoffen, dass das reicht", scherzte Leininger, als die ersten Wanderer auf die Strecke gingen.

Punkt 10 Uhr begrüßte der WG-Geschäftsführer dann die zahlreichen Gäste, die dem Startschuss schon entgegenfieberten. Martin Galli, Vorstandsvorsitzender, und Arno Lander, Aufsichtsratsvorsitzender der WG, ließen sich nicht lange bitten und schossen in die Luft.

31 verschiedene Weine und Sekte konnten diesmal verkostet werden. Neben dem Oberrotweiler Winzerverein präsentierten die Weingüter Bercher-Schmidt, Freiherr von Gleichenstein, Landerer, Salwey und Wellenreiter ihre edlen Tropfen. Diese waren auf die verschiedenen kulinarischen Leckerbissen abgestimmt, die an der Strecke gereicht wurden.

Freunde aus Ladoix von der Europäischen Vereinigung kulinarischer Weinwanderungen waren zu Gast in Oberrotweil. Sie bereicherten die Veranstaltung mit Wein aus ihrer burgundischen Heimat. Für die Gaumenfreuden konnte Christian Begyn gewonnen werden. Der Sternekoch entwickelte zusammen mit den Oberrotweiler Gastronomen ein komplett neues Menü mit starkem Bezug zur Region. Serviert wurden die einzelnen Gänge von den Gasthäusern "Winzerstube","Bären", "Sürpfelkeller", "Zur Küferei" und der Bäckerei Sedelmeier.

An der 1. Station gab es einen extra trockenen Pinot-Rosé-Sekt vom Oberrotweiler Winzerverein und Speckgugelhupf mit Walnüssen. Rinderbrühe mit badischen Flädle standen an der 2. Station auf dem Speiseplan. Dazu passte der feinherbe Müller-Thurgau "Hofgarten" vom Weingut Freiherr von Gleichenstein. Der trockene Weißburgunder vom Weingut Wellenreiter konnte zum geräucherten Forellenschaum mit Honigsenf an der 3. Station getrunken werden.

Und der trockene Pinot noir – blanc de noirs vom Weingut Landerer war eine gute Wahl an der 4. Station zum Hauptgang – würziges Schweinehäxle mit Wirsingrahmkartöffele und Burgundersauce. Die Käsevariationen mit Muskateller-beschwipsten Trauben konnte man sich an der 5. Station schmecken lassen. Dazu passte ein trockener Spätburgunder Rotwein vom Weingut Salwey.

An 7 Ständen konnten edle Tropfen vom Kaiserstuhl und sogar aus Burgund verkostet werden.

Zum Kaiserstühler Kirschbömble an der 6. Station wurde schließlich unter anderem eine Kerner Auslese vom Burkheimer Feuerberg aus dem Weingut Bercher-Schmidt empfohlen.

Sogar die elsässische Weinkönigin war an den Kaiserstuhl gereist
Und danach konnten die Wanderer im Kastaniengarten des Gasthauses "Winzerstube" noch ein Schnäpsle genießen. Außerdem unterhielten die "Steigerburschen" bei Kaffee und Kuchen, die vom Oberrotweiler Touristikverein angeboten wurden.

Auch etliche Weinhoheiten waren zu Gast in Oberrotweil. Neben den Bereichsweinprinzessinnen Michaela Baldinger (Kaiserstuhl-Tuniberg), Sandra Hilfinger (Markgräflerland) und Sybille Hämmerle (Breisgau) waren auch die Badische Weinkönigin Isabell Kindle sowie ihre Prinzessinnen Eva Müller und Adrienne Streif zur Weinwanderung gekommen. Und sogar die elsässische Weinkönigin Frédérique Baltzinger besuchte mit ihren beiden Prinzessinnen, Anne Kuntzmann und Anne-Catherine Carl, den Kaiserstuhl.

"Es ist immer etwas Besonderes, Wein in einer solchen Landschaft zu genießen", sagte Isabell Kindle, die sich darüber freute, den Tag mit ihren Amtskolleginnen in Oberrotweil verbringen zu dürfen. Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer ließ es sich nicht nehmen, die Weinhoheiten ins Rathaus zu bitten, damit sie sich ins Goldene Buch eintragen konnten. "Wir brauchen viele Anker, um erfolgreich arbeiten zu können", betonte der Rathauschef. Er lobte die Gemeinschaftsleistung, die nötig sei, um einen so großen logistischen Aufwand zu bewältigen.

Quelle: Badische Zeitung vom 22.6.2009

 

 








Impressionen 2006